"Eigenschaften des Materials bestimmen auch immer dieQualitäten der Konstruktion."
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Gläserne Hülle für die Busmannkapelle

Die Bauarbeiten an der Gedenkstätte Busmannkapelle am Dresdner Postplatz sind im vollen Gange. Die Dimensionierung und technische Planung sowie die Erlangung der bauaufsichtlichen Genehmigung für die Ganzglasfassade wurde vom Büro glasfaktor Ingenieure umgesetzt. Die Einhausung der Gedenkstätte mit einer Grundrissabmessung von 22 m x 12 m wird über eine auf vier 13 m hohen Stahlstützen auflagernde Holzbalken-Dachkonstruktion realisiert. Die vier Fassaden werden mit einer Ganzglaskonstruktion geschlossen. Die Glasfassade besteht aus 13 m hohen Glasschwertern, an denen die einzelnen Fassadenscheiben der Abmessungen 3,0 m x 4,4 m befestigt werden. Der Anteil metallischer Verbindungsmittel wurde so gering wie möglich gehalten, um eine maximale Transparenz und einen uneingeschränkten Einblick in das Innere des Denkmals zu erreichen. Eine besondere Herausforderung bei der Planung und Dimensionierung der Fassade bestand in der Umsetzung bauaufsichtlicher Sicherheitsanforderungen an die gläserne Tragstruktur sowie die z.T. geklebten Verbindungen. Diese konnte durch Nachweise mittels komplexer FEM-Berechnungen und Bauteilversuche bestanden werden.

Die seit 1995 geplante und seit 2009 im Bau befindliche Gedenkstätte für die Sophienkirche Dresden soll an die Opfer des Zweiten Weltkriegs sowie an die zwei Diktaturen erinnern. Sie entsteht auf dem früheren Standort der Busmannkapelle, einer um 1400 angebauten Seitenkapelle der Sophienkirche.

Gläserne Hülle für die Busmannkapelle
Die Baustelle befindet sich am Postplatz.
Gläserne Hülle für die Busmannkapelle
Seit 1995 wurde die Gedenkstätte geplant.
test
Ab Herbst wird die Glasfassade angebracht.